Die Entwicklung der Seelenpartner

 Was ist der eigentliche tiefgreifende Hintergrund des anfänglichen Misslingens zwischen den Seelenpartnern? Warum dauert es solange bis die Wachstumsphasen in fruchtbare Energien wandeln?

 

Bei beiden Seelenpartnern
werden bei ihrer Begegnung Prozesse in Gang gesetzt,
dessen weitreichende Veränderung
beiden Seelenpartnern erst nach und nach bewusst werden.

Was ist nun aber der Urpsrung dieser komplizierten Verstrickung der beiden Seelenanteile ?

Beide Seelenpartner haben
ganz unterschiedliche Verhaltensstrategein entwickelt,
um ihr Herz zu schützen und
ihr Leiden nicht mehr spüren zu müssen.

Die weibliche Seelenpartnerin
hat oftmals in ihrer Kindheit nur ein unzureichend
gesundes Vaterbild entwickeln können.
Oftmals wird der Vater als schwach empfunden
vielleicht hat sie versucht dem Vater zu gefallen und
hat um seine Aufmerksamkeit kämpfen müssen.
Die allgegenwärtige Angst vor Verlust der Vaterliebe
hat ihr inneres, stabiles Bild geschwächt und
so ist ihr eigener, innere männliche Anteil instabil und fragil.
Fehlt die Vaterfigur gänzlich,
so wird die Phantasie eines Wunschbildes kreiert
an dem sich die Realität die sie erfährt, messen muss.

webinar 2017-1

Die weibliche Seelenpartnerin
ist ein sehr gefühlsbetonter Mensch und
gibt sich zumeist in einer Beziehung komplett auf.
Sie benötigt Bestätigung vom Außen für ihre innere Wertigkeit.
Doch kann sie diese nicht annehmen,
nicht lange in ihrem Herzen halten denn
schon bald braucht sie wieder erneute Bestätigung vom Außen,
da die inneren Zweifel in ihr wieder lauter werden
und neue „Nahrung“ benötigen.
Die Seelenpartnerin ist somit stets und ständig im AKTIVEN TEIL!
Jedoch aus einer falschen Motivation heraus,
denn sie hat den tiefsitzenden Glauben in sich verinnerlicht
nicht zu reichen statt einfach zu SEIN.
So kann sie zumeist nur andere lieben nur leider sich selbst nicht.
Sie opfert sich auf,
kämpft bis zur vollständigen Selbstaufgabe,
um das Gefühl der Liebe von außen in ihr Herz zu ziehen.
So entfernt sie sich immer mehr von sich selbst und ihrem Herzen,
nur um IHM nahe sein zu können
um in IHM aufzugehen,
um ein untrennbarer Teil seiner Welt zu werden.

Der männliche Seelenpartner
hat oftmals in seiner Kindheit meist durch den Vater erfahren,
dass Liebe mit Leistung erbringen gekoppelt ist.
Überdies wird Liebe oftmals als Belohnung System
durch seine Mutter geprägt.
Liebe um seiner Selbstwillen erfährt der kleine,
oftmals sehr gefühlsbetonte Junge von damals
nur in ungenügender Form und
er verdeckt seine Gefühle unter einem großen Überbau
aus rationaler Logik und Verstand.
So ist er als Mann genau, wie seine Seelenpartnerin,
sehr gefühlsbetont und hat Angst vor Verletzungen.
Sein Herz ist stets bedroht neuen Schaden zu nehmen.
Er hat eine große Angst entwickelt
sich fallen zu lassen,
abgelehnt zu werden
für sein weiches, liebendes Herz.
Auch er kann nicht annehmen,
dass man ihn um seiner Selbstwillen liebt und
kann Liebe nicht annnehmen.
Er hat die Auffassung für sich verinnerlicht,
dass nur Menschen mit Verstand
von Bedeutung sind.

Da seine Gefühlswelt jedoch genaus tief und weich ist,
wie die seiner Seelenpartnerin
spürt er die niedrige, energetische Eigenschwingung
seiner geliebten Seelenpartnerin.
Er spürt, dass er ihr ganze Glück sein soll,
er spürt, dass seine Seelenpartnerin ihn auserkoren hat
ihre ganze Welt zu sein
IHR ganze Glück und Unglück soll an IHM gemessen werden.
Er spürt instinktiv, dass sie sich beide verlieren würden
und hat Angst vor Kontrollverlust.
Dies vermag er nicht zu halten,
dies vermag er nicht zu leisten,
es löst in ihm unbändige Angst aus
und so kommt es
zum schmerzhaften Bruch.

webinar 2017-2

Da er schlecht NEIN sagen kann
umgeht er sein NEIN je nach Strategie, entweder
durch

a) passive Abwehr
defensive vermeidende Weise,
indem der männliche Seelenpartner sich jeglicher Konfrontation entzieht schweigt und abtaucht.

oder durch

b) aktive Abwehr
offensive Herangehensweise.
Er nutzt Angriff als Abwehr von Nähe:
– verbale Herabwürdigung
– Beschimpfung.
– Verbale Attaken jeglicher Art
sind ein Mittel beständige NÄHE erst gar nicht entstehen zu lassen.
Auch wenn dies auf den ersten Blick
„aktiv“ erscheinen mag,
so ist es aus seinem Leidensdruck heraus zu erklären.
Nicht er selbst ist der Akteur seines Lebens,
sondern sein LEID sitzt am Steuer seines Lebens
und LEID treibt ihn an,
obwohl er gerade diesem LEID eigentlich entkommen möchte.
So ist er passiv getrieben durch Leid und Flucht
aber nicht aus einer AKTIVEN Entscheidung für sich und sein Glück.

Was bewirkt dieser Bruch langfristig?

Beginnt die Seelenpartnerin diesen Bruch
zu akzeptieren
gelangt sie so
Stück für Stück immer mehr an ihre ureigensten Lernaufgaben
bis sie durch eine radikale Abwendung und
Beschäftigung mit sich selbst und ihrer Seele
in eine heilende Vorwärtsbewegung gelangt.
Sie geht radikal aus dem AKTIVEN Teil heraus
und ist nicht mehr
die IMPULS-gebende,
sondern
die IMPULS-empfangende.

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Alle Ängste die sie empfindet,
jeder Zweifel, der sich zeigt
wird nun nicht mehr versucht im Außen zu stillen,
wird nicht mehr versucht
als Schuld eines dritten
ins Außen zu verschieben,
sondern sie nimmt dieses Gefühle an
als Teil ihrers wunderbaren Selbst,
sie HÄLT DIESE GEFÜHLE AUS und
transformiert diese in einen neuen SELBST-liebenden Impuls,
um ihrem Leben eine neue Richtung zu geben,
um endlich all ihrer gedachte Kleinheit zu überwinden und
dadurch entgegengesetze Erfahrungen machen zu können,
die in neue stärkende Glaubenssätze münden und
die alten Glaubenssätze,
die ihr Minderwertigkeit suggerieren,
ablösen kann.
Sie bringt nach und nach ihren
weiblichen und männlichen Anteil
ihres ureigenen Selbst
in eine gesunde Waage.
So ruht sie immer mehr in sich selbst.
Sie ist aktiv ihrem Leben selbst gegenüber
und nimmt Impulse, die sie empfängt, in sich auf.

Der männliche Seelenpartner
spürt ihre stabile, hohen Energien und wird durch diese mitgezogen.
So geht er selbst in die Klärung und überwindet sein Leid.
Auch er wird zum aktiven Akteur
seines Lebens,
seines Herzens,
und wird zum Impulsgebenden.

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Die einzelnen Phasen der Seelenpartner
verschwimmen in dem Vor- und Zurückbewegung
der verschiedenen Lernaufgaben.
Wachstum ist nie linear zu betrachten.
Beide Seelenpartner scheitern immer wieder
an eigenen Widerständen und Zweifeln.
Jedoch muss dies als Teil
des Wachstumsprozesses gesehen werden und
dient dazu den Seelenpartnern die Möglichkeit zu geben,
die Widerstände tatsächlich zu überwinden.
Da beide Seelenanteile,
Teil der Energie des andern sind
ist es immer ein gemeinsame Entwicklung,
wenn auch in verschobenen Aufgabenfeldern.
Auch können die weibliche und männlichen Seelenpartner sicher sein,
dass ihnen genug Gelegenheit gegeben wird
sich Ängsten zu stellen und
diese durch das Bewusstmachen dieser Ängste sich
diesen gerade deswegen mutig zu stellen,
hindurch zu gehen und
so größtmögliches Wachstum in ihr Leben zu ziehen.
Ab einem gewissen Zeitpunkt
merken beide Seelenanteile, dass ihr Wachstum
immer schneller und schneller voranschreitet und
das Leben Ihnen immer mehr schenkt als sie jemals zu hoffen gewagt haben.

So finden beide in ihren Energien
in eine unwiderrufliche Einheit zusammen.
Zwei Körper in einer harmonisierten, erwachten, liebenden Energie.

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 EINS SEIN
© Seelenwege
Ruth & Tina

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